HMS Wien

Historisches

Geschichte zur Gründung des 1.HMS

Bis 1995 schwelte ein Rechtsstreit und es war mehr als fraglich, ob uns Piloten das Fliegen am Stettner Berg erhalten bleiben würde.

Nach Beilegung dieser Auseinandersetzung und dies mit Hilfe des Österreichischen Aero-Clubs, wurde im März 1996 in Leobendorf bei Korneuburg unter dem ersten Obmann, Dr. Ulrich Tochtermann  der 1.HMS gegründet.

Der erste Vorstand hat gemeinsam mit einigen engagierten Mitgliedern die Basis für die heutige Akzeptanz bei Gemeindevertretern, Jägerschaft und Anrainern geschaffen, sodaß  aus der "Interessensgemeinschaft Fliegen" ein für die Stettner Bürger ansprechbarer, geordneter Verein mit Statuten und Regeln entstehen konnte. Bei all diesen zur Gründung erforderlichen Vereinbarungen konnte sich der Vorstand mit der Gemeinde Stetten dahingehend einigen, dass unsere Mitglieder (und daher auch am Stettner Hang flugberechtigten Piloten) obligatorisch Mitglieder beim Österreichschen Aero-Club sind. Im Bedarfsfall sind durch die damit verbundene Versicherung der Mitglieder Schadensbehebungen bei Flur- und anderen Schäden abgesichert. Weiters musste der 1.HMS eine Vereinbarung mit der Jägerschaft hinsichtlich der geforderten Flugendezeiten abschließen.

Nur so konnte uns Modellsportlern der Stettner Berg als Fluggebiet erhalten bleiben und es ist daher unverzichtbar, dass die "Spielregeln" weiterhin von allen eingehalten werden..

Im April 1997 fand zum ersten Mal das, heute als Traditionsbewerb bekannte, Ziellandefliegen am Stettner Berg statt. Es wird seither jedes Jahr ebendort bei allen Windrichtungen wiederholt.

Im Jänner 2000 wurde der Stettner Berg zum Naturdenkmal erklärt (GH Korneuburg Zahl 9-N-9918 ). In dieser Erklärung ist eine Nutzungsberechtigung für den 1.HMS auf Teilflächen des Berges zum Betrieb von RC-Segelflugzeugen festgehalten.

Anfang 2000 hat der ÖAeC an den 1.HMS als Wiener Verein die Bitte herangetragen, für die Wiener Landesmeisterschaft federführend zu sein. Wir konnten unsere freundschaftlichen Kontakte zum MFC Weikersdorf als Veranstalter des Bewerbes "Hohe Wand-Pokal" und NÖ.Landesmeisterschaft F3F nutzen und es wurde in den Jahren 2000 und 2001 die Wiener Landesmeisterschaft F3F auf der Hohen Wand mitausgewertet.

Ab 2002 übernahm der 1.HMS, vorerst  unter Anleitung von Kollege Masopust, die Ausrichtung und Organisation des Donau-Wanderpokal F3F am Braunsberg bei Hainburg und wertete seither auch die Wiener Landesmeisterschaft F3F am Braunsberg aus. Seit 2015 ist dies an den Hangflugverein F3F Austria weitergegeben.

Unser erster Obmann, Dr. Ulrich Tochtermann, legte seine Funktion Ende 2003 zurück und ist nun aktives Ehrenmitglied.